Holz ist ein Naturprodukt!

Dieser Werkstoff kann sich durch seine Lebendigkeit auch im fertigen Zustand noch ändern. Unterschiede in Farbe, Struktur oder Beschaffenheit sind Ausdruck des individuellen Charakters unserer Produkte und stellen keinen Grund zur Reklamation dar.

Astigkeit

Astigkeit

Nadelhölzer weisen ein lebhaftes Astbild auf. Vor allem bei Lärchenholz und auch bei Kiefer- und Fichtenholz gehören die Äste zum natürlichen Erscheinungsbild. Ebenso sind Astrisse und kleine Astausfälle im Gartenholz zu tolerieren.

 
Trockenrisse und Verwerfungen

TROCKENRISSE UND VERWERFUNGEN

Besonders in den Sommermonaten kann es zum Quell- und Schwindverhalten des Holzes kommen. Infolge ist ein Auftreten von Trockenrissen und Verwerfungen möglich.
Trockenrisse sind grundsätzlich zulässig, da die statischen Eigenschaften und die Haltbarkeit von Holz nicht negativ beeinflusst werden. Länge, Tiefe und Breite dieser Trockenrisse unterliegen keinerlei Beschränkungen. Leichte Krümmungen und Verdrehungen sind am Gartenholz ebenfalls zulässig.

 
Ausblühungen

Ausblühungen

Hierbei handelt es sich um Austritte von Harz, die sich an der Oberfläche als Harzperlen zeigen. Gegebenenfalls kann man dieses mit Hilfe eines Harzentferner bearbeiten - im Laufe der Zeit können sich diese auch verflüchtigen.

 
Harzaustritt

Harzaustritt

Harzaustritte können bei Nadelhölzern vorkommen - sogenannte Harzgallen oder Harztaschen sind das Erscheinungsbild. Lärchenholz ist bekannt für seine Harzaustritte. Diese Harze tragen jedoch auch zur Haltbarkeit des Holzes bei. Besonders störende Harzflecken können vorsichtig mit z.B. Terpentin entfernt werden.

 
Hobelschlag und Rauhflächen

Hobelschlag und Rauhflächen

Beim Hobeln und Fräsen sind trotz hoher Sorgfalt und scharfer Werkzeuge rauhe Stellen, insbesondere im Bereich von Ästen oder entgegen der Bearbeitung gerichteten Holzfasern, nicht immer zu vermeiden. Bei der Kopfrundung und bei Kappschnitten sind wegen der quer zur Holzfaser gerichteten Bearbeitung raue Oberflächen bzw. Ausfransungen möglich.

 
Vergrauung und Farbunterschiede

Vergrauung und Farbunterschiede

Durch Witterungseinflüsse vergrauen unbehandelte Holzoberflächen insbesondere die Lärche. Farb- und Strukturunterschiede liegen in der Natur des Holzes. Sie können sowohl zwischen den einzelnen Produkten wie beispielsweise Brettern variieren als auch im Brett selbst.

 
Maßtoleranz

Maßtoleranzen

Holz kann, abhängig von der relativen Luftfeuchte, Feuchtigkeit aufnehmen oder abgeben, daher handelt es sich bei allen Maßangaben um Circa-Maße. Maßtoleranzen sind bei Gartenhölzer daher unvermeidbar.

 

Broschüre als PDF-Datei herunterladen